Wesentliche Erkenntnisse
- Trump hat vorübergehend Stephen Miran, einen loyalen Wirtschaftsberater, als Mitglied des Fed-Vorstands nominiert.
- Miran befürwortet niedrigere Zinssätze und die Kontrolle des Präsidenten über die Fed, was ein Grund für seine Nominierung sein könnte.
- Seine Ernennung deutet auf mögliche Veränderungen in der Führung der Fed und der künftigen geldpolitischen Ausrichtung hin.
Präsident Donald Trump hat Stephen Miran für den Gouverneursrat der Federal Reserve nominiert. Miran ist der derzeitige Vorsitzende des Rates der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses.
Wird Miran vom Senat bestätigt, wird sie das kurzfristig frei gewordene Amt der scheidenden Gouverneurin Adriana Kugler übernehmen. Die Gouverneurin tritt früher als erwartet zurück. Mit diesem Schritt hat Trump nun erstmals die Möglichkeit, direkt auf die Fed Einfluss zu nehmen.
Mirans Ernennung zum Mitglied des Federal Reserve Board
Trump hat Stephen Miran zu einem der interessantesten Zeitpunkte für die amerikanische Geldpolitik ernannt. Die Federal Reserve hat die Zinssätze seit Ende letzten Jahres konstant bei 4,25-4,50 % gehalten. Dies geschah trotz des Drucks aus dem Weißen Haus, sie zu senken.
Die Ernennung von Miran soll bis zum 31. Januar nächsten Jahres laufen. Es wird davon ausgegangen, dass Trump auf diese Weise neuen Einfluss auf den Entscheidungsprozess der Zentralbank nehmen kann.

Diese Funktion ist zwar nur vorübergehend, könnte aber ein Vorläufer für eine längere Ernennung sein. Trump hat nicht ausgeschlossen, Miran für eine volle 14-jährige Amtszeit zu ernennen, sobald die befristete Stelle ausläuft. Aufgrund der derzeitigen Kongresspause wartet Miran auf die Zustimmung des Senats, die in einigen Monaten erfolgen könnte.
Warum Mirans Nominierung von Bedeutung ist
Miran hat Trumps Ansichten über die US-Wirtschaft stark unterstützt. Dazu gehören eine aggressive Zollpolitik und Steuersenkungen. Er hat argumentiert, dass diese Maßnahmen die Inflation nicht verschlimmern werden.
Dies ist eine der größten Sorgen vieler derzeitiger Fed-Beamter. Er unterstützt Trumps Ansicht, dass die Fed die Zinssätze senken und nicht erhöhen oder konstant halten sollte.

Es wird erwartet, dass seine Aufnahme in den Gouverneursrat die Rufe nach Zinssenkungen lauter werden lässt. Zu den derzeitigen Fed-Beamten, die auf Zinssenkungen drängen, gehören die von Trump ernannten Gouverneure Christopher Waller und Michelle Bowman.
Kürzlich war er gegen die Entscheidung der Fed, die Zinsen im August unverändert zu lassen.
Ein Vorstoß für niedrigere Zinssätze
Trump hat den Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, scharf kritisiert. Er hat dem Fed-Vorsitzenden vorgeworfen, bei der Senkung der Zinssätze zu vorsichtig zu sein. Letzte Woche bezeichnete der Präsident Powell in den sozialen Medien als „sturen Idioten“, weil er die Zinssätze beibehalten habe.
Er ist auch der Meinung, dass Zinssenkungen für das Wirtschaftswachstum unerlässlich sind, insbesondere angesichts der von seiner Regierung verfolgten Zollpolitik. Miran hat sich öffentlich für diese Ansichten eingesetzt.
Insbesondere nach dem schwächer als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktbericht vom Juli kritisierte er Powells Entscheidung, die Zinsen nicht zu senken. Er betonte auch, dass sich der wirtschaftliche Instinkt des Präsidenten erneut als richtig erwiesen habe.
sagte Miran in einem Interview: „Wir sehen eine Wiederholung eines bekannten Musters. Die Fed hinkt hinterher, und der Präsident hat Recht.
Die Pläne für die Fed-Reform verdichten sich
Miran konzentriert sich nicht nur auf die Zinssätze. Er hat bereits früher bedeutende Reformen für die Federal Reserve gefordert. In einem Papier für das Manhattan Institute aus dem vergangenen Jahr schlug er vor, die Amtszeit der Fed-Gouverneure zu verkürzen.
Er schlug auch vor, die „Drehtür“ zwischen der Fed und der Exekutive zu schließen. Er brachte sogar die Idee ins Spiel, die 12 regionalen Banken der Fed zu verstaatlichen.
Für diese Änderungen wäre die Zustimmung des Kongresses in hohem Maße erforderlich. Mirans Anwesenheit im Vorstand könnte jedoch der Beginn einer viel längeren Diskussion darüber sein, wie die Fed arbeitet und wie viel Unabhängigkeit sie haben sollte.

Miran ist auch ein überzeugter Befürworter von Kryptowährungen. Insbesondere Bitcoin ist in vielen seiner Beiträge in den sozialen Medien ein Thema.
Bestätigungsverfahren und politische Hürden
Mirans Bestätigung muss durch den Bankenausschuss des Senats gehen. Es wird erwartet, dass sich dort sowohl Republikaner als auch Demokraten mit seinen Ansichten auseinandersetzen werden.
Der Vorsitzende Tim Scott scheint daran interessiert zu sein, die Nominierung schnell voranzutreiben. Demokratische Abgeordnete wie Elizabeth Warren wollen jedoch Miran beurteilen und feststellen, ob er unabhängig vom Präsidenten handeln kann.
Der Senat wird erst Anfang September wieder zusammentreten, nur wenige Tage vor der Fed-Sitzung am 16. und 17. September. Es gibt keine sicheren Indikatoren dafür, ob Miran rechtzeitig für seine Teilnahme bestätigt wird.
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